Mehr über Transpersonale Psychologie

 

Was macht eine Rose so besonders?


Seit ewigen Zeiten ist z.B. die Rose ein Symbol, das über alle Kontinente und Kulturkreise hinweg Menschen bewegt und auf besondere Weise berührt. Es ist so, als ob die Rose eine für alle Menschen gültige Bedeutung hätte und sie auf unerklärliche Weise mit  Empfindungen wie Schönheit, Ganzheit und Liebe in Kontakt bringt. So sehr, wie die Rose und die mit ihr verbundenen Empfindungen ganz und gar persönlich sind, so sehr ist das Gemeinsame, was durch dieses Symbol sichtbar wird, etwas, das mich mit allem und allen verbindet, das über das Persönliche hinaus geht, also transpersonal ist.


Transpersonal bedeutet: das Persönliche überschreitend.



So versucht die Transpersonale Psychologie die Beziehung des Menschen zur Ganzheit, zum Seinsgrund, zum Religiösen und Spirituellen immer besser zu verstehen und in ihren Betrachtungen, auch im therapeutischen Kontext, zu berücksichtigen. Sie würdigt die individuelle (personale) Einzigartigkeit des Menschen genauso sehr, wie die kollektive (transpersonale) Perspektive, die über das Ich hinausreicht. Sie bemüht sich die Verbindung zwischen der herkömmlichen Psychologie, den spirituellen Strömungen und dem alten Wissen der Menschheit aufzuspüren und herzustellen.


Transpersonale Psychologie geht davon aus, dass jenseits der persönlichen Absichten eine Absicht existiert, die zu wissen scheint und über das Geplante hinaus geht, denn es geht auch um das Verständnis  und wachsende Bewusstsein für eine tiefere Identität. Es geht um den Dialog zwischen Persönlichkeit und Seele.


Die transpersonale Psychologie ist ein noch relativ junger Zweig der Psychologie, der in seiner heutigen Ausprägung Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts vor allem in den USA eine intensive Entwicklung erfuhr. Wesentliche Begründer und Theoretiker der transpersonalen Psychologie waren und sind u. a. Stanislav Grof, Abraham Maslow, Ken Wilber, Anthony Sutich, Charles Tart, Francis Vaughan und Roger Walsh. Ihre Arbeiten wurden ganz wesentlich durch die europäischen Wurzeln der transpersonalen Psychologie impulsiert und inspiriert, deren bedeutende Vertreter waren C.G. Jung, Roberto Assagioli, Viktor Frankl und Karlfried Graf Dürckheim.


Die Konzepte der transpersonalen Psychologie finden sich in der Praxis moderner Psychotherapierichtungen wieder, zu denen u.a. die Methode der Psychosynthese gehört, wie ich sie in meiner Praxis anwende. Transpersonale Psychologie und Psychotherapie bemüht sich um das ganze Spektrum des Bewusstseins und schließt das große Spektrum geistiger, psychischer und psychosomatischer Störungen mit ein.


Als integrativer und ganzheitlicher Ansatz geht sie über die konventionellen psychotherapeutischen Behandlungsmethoden und deren Ziele hinaus und unterstützt bzw. fördert besonders das Wachstum der Persönlichkeit jenseits der reifen Ich-Identität. Dabei fließen Elemente der Gestalttherapie, der Körpertherapie, Kunst- und Musiktherapie, schamanistischer Prozessformen, sowie verschiedene Formen der Meditation und andere spirituelle Techniken in den Therapieprozess ein.






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